Die Rechte der Personen respektieren

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Die Rechte der Personen respektieren 2018-10-05T11:52:17+00:00

Kodex journalistischer Berufsethik

Teil I Berufsethische Regeln

(version française)

IV. Die Rechte der Personen respektieren
Art. 24 Journalisten berücksichtigen die Rechte jeder explizit oder implizit in einer Information erwähnten Person.

Diese Rechte wägen sie mit dem allgemeinen Interesse ab, das mit der Information einhergeht.

Das Recht am eigenen Bild gilt auch für Bilder, die im Netz zugänglich sind.

Art. 25 Journalisten respektieren das Privatleben der Personen und geben keine persönliche Angabe preis, die nicht von allgemeinem Interesse ist.
Art. 26
Journalisten sehen davon ab, in das Leid von Personen einzugreifen sowie Informationen und Bilder zu veröffentlichen, die die Menschenwürde verletzen, es sei denn die Information ist von allgemeinem Interesse.
Art. 27
Journalisten lassen besondere Vorsicht hinsichtlich der Rechte von nicht medienvertrauten Personen, der Rechte schwacher Personen wie Minderjährigen oder Opfern von Gewalt, Unfällen, Attentaten usw. und ihrer Familien, walten.
Art. 28
Journalisten erwähnen nur persönliche Merkmale, wenn diese relevant im Sinne des allgemeinen Interesses sind.

Bei der Beschreibung dieser Merkmale verzichten sie auf Stereotypen, Verallgemeinerungen, Übertreibungen und Stigmatisierungen. Sie verbieten sich jede auch nur indirekte Anstiftung zur Diskriminierung, zum Rassismus und zur Fremdenfeindlichkeit.

NB: Am 25. Mai 2016 hat der CDJ schon im Vorfeld der Annahme der Empfehlungen zur Berichterstattung über ausländische Personen bzw. Personen mit ausländischer Herkunft und ähnliche Themen entschieden, am Ende des Artikels 28 des Kodex journalistischer Berufsethik die Worte „… zum Rassismus und zur Fremdenfeindlichkeit“ hinzuzufügen.